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Service-Center für barrierefreie Medien und assistive Technologien

Mit diesem Projekt richtet DoBuS ein neues Service-Center für barrierefreie Medien und Assistive Technologien ein und reagiert damit auf die zunehmende Digitalisierung in der Hochschulbildung.

Grundsätzlich bietet die Digitalisierung große Chancen, Lernen und Forschen für alle zugänglicher zu machen und unterschiedliche Bedarfe zu berücksichtigen. Sind digitale Lernmaterialien und Lernumgebungen allerdings nicht barrierefrei, können für Studierende mit Beeinträchtigungen neue studienerschwerende Barrieren entstehen.

Im neuen Service-Center werden die Potentiale von digitalen Medien und Assistiven Technologien für ein barrierefreies Studium ausgelotet. Studierende und Hochschulangehörige werden bezogen auf digitale Barrierefreiheit beraten und unterstützt.

Studierende haben die Möglichkeit, Assistive Technologien und Hilfsmittel auszuprobieren. Sie werden beraten und geschult Assistive Technologien entsprechend dem aktuellen Stand der Technik für das Studium bedarfsgerecht zu nutzen.

Für Hochschulangehörige bietet das Service-Center Beratung, Schulungen und Unterstützung bei der Erstellung barrierefreier digitaler Lehr- und Lernmaterialien. Deren Formate reichen von textbasierten digitalen Dokumenten bis zu verschiedenen audiovisuellen Formaten.

DoBuS berät insbesondere bei der Konzeption und Anschaffung von E-Learning-Anwendungen und Software, um die Anforderungen an die Barrierefreiheit zu erfüllen. Ein Arbeitsschwerpunkt wird darauf liegen, gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden Lösungen zu entwickeln, wie komplexe E-Learning Anwendungen (z. B. Echtzeitchat, Shared Documents, Virtuelle Labore etc.) zugänglich und nutzbar gemacht werden können. Dazu wird ein Usability-Lab eingerichtet, in dem geschulte Studierende mit Beeinträchtigungen die Usability und Barrierefreiheit von neuen Angeboten testen.

Der bestehende Arbeitsraum und Hilfsmittelpool sowie barrierefreie Gestaltung von Lehr- und Prüfungsmaterialien werden mit ihren bisherigen Angeboten in das neue Service-Center integriert.

Im Jahr 2020 steht zunächst der Aufbau des beschriebenen Service-Centers im Vordergrund. Im Sinne einer praxiserprobten Entwicklung werden jedoch bereits in der Aufbauphase erste Beratungs- und Unterstützungstätigkeiten aufgenommen.

Weitere Informationen:

Laufzeit: 2021

Förderung: TU Dortmund (Haushaltsmittel)

Kontakt:

Anne Haage

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.