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Disability Mainstreaming

An der TU Dort­mund wird schon seit vie­len Jah­ren daran gearbeitet fortwährend Barrieren und benachteiligende Strukturen zu iden­ti­fi­zie­ren und abzubauen sowie bei der Neu- bzw. Wei­ter­ent­wick­lung von An­ge­boten und Strukturen von vornherein die Bedarfe von Men­schen mit Be­hin­de­run­gen zu Berücksichtigen. Da dieser Prozess nur dann gelingen kann, wenn sich möglichst alle Akteure der Hoch­schu­le daran be­tei­li­gen, wird er auch als Disability Mainstreaming bezeichnet. Die Stabstelle Chan­cen­gleich­heit, Familie und Viel­falt sowie DoBuS un­ter­stüt­zen alle Hoch­schul­ange­höri­gen bei diesem Prozess.

DoBuS berät Be­schäf­tigte der TU Dort­mund zu allen An­ge­le­gen­hei­ten rund um das The­maBe­hin­derung und Stu­di­um“ und un­ter­stützt sie bei der Ent­wick­lung und Um­set­zung von Maß­nahmen zur Herstellung von Bar­ri­e­re­frei­heit. Da Bar­ri­e­re­frei­heit eine so genannte Querschnittsaufgabe ist, haben nahezu alle Abteilungen, Or­ga­ni­sa­tions­ein­hei­ten und Gremien in einer be­stimm­ten Weise Berührungspunkte mit diesem The­ma. Dabei sind nicht nur die Mitarbeitenden aus Ver­wal­tung und Tech­nik gefragt, die explizit gesetzlich verpflichtet sind Bar­ri­e­re­frei­heit bei der Gestaltung von Verwaltungsvorgängen und der Planung von baulicher und technischer Infrastruktur zu berücksichtigen. Auch für Be­schäf­tigte, die Service und Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für Stu­die­ren­de organisieren (z. B. die Uni­versi­täts­biblio­thek, Studien(fach)beratungen, Beratungsstellen, zentrale wis­sen­schaft­liche Ein­rich­tun­gen etc.) ist es sinnvoll, sich zu fragen, ob ih­re Angebote auch für Stu­die­ren­de mit Be­hin­de­run­gen nutz­bar sind und ggf. die spezifische Situation dieser Stu­die­ren­den zu berücksichtigen.

Wir un­ter­stüt­zen Sie gerne…

  • bei der Klärung der Fra­ge, ob bzw. inwiefern Sie Bar­ri­e­re­frei­heit im Kontext Ihrer Ar­beit berücksichtigen sollten und wel­che gesetzlichen Verpflichtungen eventuell von Relevanz sind,
  • mit In­for­ma­ti­onen und ggf. bei der Kontaktaufnahme zu fachlich einschlägigen Expert*innen im Be­reich der Bar­ri­e­re­frei­heit,
  • bei der Ent­wick­lung von Maß­nahmen zur Herstellung von Bar­ri­e­re­frei­heit,
  • Ihre bar­ri­e­re­frei­en Angebote bei den für Sie re­le­van­ten Ziel­grup­pen bekannt zu ma­chen.

Eine wich­ti­ge Grundlage für unsere Organisationsberatung sind die Er­fah­run­gen der Stu­die­ren­den mit Be­hin­de­run­gen, die wir im Kontext unserer Studierendenberatung sowie von Befragungen einholen. Im Einzelfall be­tei­li­gen wir auch Stu­die­ren­de mit Be­hin­de­run­gen im Beratungsprozess, damit Ihre Be­mü­hun­gen zur Herstellung von Bar­ri­e­re­frei­heit auch tatsächlich die Bedarfe der Stu­die­ren­den treffen.

Alle Aktivitäten, die an der TU Dort­mund dazu beitragen im Sinne der UN-Behindertenrechtekonvention das Menschenrecht auf chancengleiche und gleichberechtigte Teilhabe an (Hochschul-)Bil­dung und Ar­beit zu wahren, wer­den im so genannten Aktionsplan „Eine Hoch­schu­le für Alle“ zusammengeführt. Der Aktionsplan ist ein Ins­tru­ment der Prozesssteuerung und Qualitätssicherung, der zum einen darauf abzielt, die ver­schie­de­nen Aktivitäten zu bündeln, mit­ei­nan­der zu vernetzen und sichtbar zu ma­chen. Zum anderen wird mit ihm – ganz in Sinne der Diversitätsstrategie der TU Dort­mund – das Ziel verfolgt, proaktiv hochschulische Strukturen, Kulturen oder Praktiken zu iden­ti­fi­zie­ren, die Hochschulangehörige mit Be­hin­de­run­gen potenziell oder tatsächlich benachteiligen oder diskriminieren. Im Aktionsplan wer­den spezifische Ziele und überprüfbare Maß­nahmen beschrieben, die zum Abbau von identifizierten Be­nach­tei­li­gun­gen und Diskriminierungen führen sollen. Unter der Leitung des für Di­ver­si­tät zuständigen Rektoratsmitglieds über­neh­men die Stabs­stel­le Chan­cen­gleich­heit, Familie und Viel­falt (CFV) und DoBuS die operative Prozessteuerung und -verantwortung.

In Ihrem Arbeitsfeld stoßen hochschulangehörige mit Be­hin­de­run­gen auf (strukturelle) Probleme oder Benachteiligung? Sie haben In­te­res­se­ sich am Aktionsplanprozess zu be­tei­li­gen? Ihre Aktivitäten sollen auch Eingang in den Aktionsplan finden? Zögern Sie nicht Kontakt zu uns aufzunehmen!

Kontakt:

Dr. Carsten Bender (Be­ra­tung und Aktionsplan)

Dr. Ute Zimmermann (Aktionsplan)
 

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.