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Barrierefreie Gestaltung von Lehr- und Prüfungsmaterialien

Die barrierefreie Gestaltung von Lehr- und Prüfungsmaterialien ist ein Angebot für Stu­die­ren­de mit Sinnesbeeinträchtigungen sowie für Lehrende, die für Stu­die­ren­de barrierefreie Be­din­gun­gen schaffen wol­len. DoBuS adaptiert Lehr- und Prüfungsmaterialien angepasst an die individuellen Bedarfe der Stu­die­ren­den. Bisher wurden vor allem schriftliche Ma­te­ri­alien in eine di­gi­ta­le Medienform sowie in Großdruck oder Braille für Stu­die­ren­de mit Sehbeeinträchtigung oder Blindheit adaptiert. DoBuS arbeitet zurzeit aber auch daran Videos barrierefrei zu ge­stal­ten, um auch Stu­die­ren­de mit Hörbeeinträchtigung oder Gehörlosigkeit zu un­ter­stüt­zen. Videos wer­den audiodeskribiert und/oder untertitelt, um das Bildgeschehen bzw. den Ton zugänglich zu ma­chen. In unseren Anleitungen zur Erstellung barrierefreier Dokumente kön­nen Sie sich weiter in­for­mie­ren.

Lehrmaterial, das allen Stu­die­ren­den innerhalb einer Ver­an­stal­tung zur Ver­fü­gung gestellt wird, setzt DoBuS auf Nachfrage der Stu­die­ren­den mit Be­ein­träch­ti­gungen entsprechend ihrer Bedarfe um. Prüfungsmaterialien adaptieren wir nur dann, wenn ein ent­sprech­en­der bewilligter Nach­teils­aus­gleich vorliegt.

Hier finden Sie wei­tere In­for­ma­ti­onen zum Ablauf der Adaption von Lehrmaterialien und der Adaption von Prüfungsmaterialien.

In­for­ma­ti­onen zum Ablauf:

Den Auftrag zur Umsetzung von Lehrmaterial aus Ihren Ver­an­stal­tun­gen kön­nen entweder Sie oder die Stu­die­ren­den erteilen. Hierbei kommt es auf die Absprache zwischen Ihnen und den Stu­die­ren­den an. Die von uns adaptierten Ma­te­ri­alien leiten wir unverzüglich an die Stu­die­ren­den weiter.

DoBuS setzt folgende Lehrmaterialien um:

  • Power-Point-Präsentationen,
  • Skripte,
  • Artikel aus Büchern oder Zeitschriften,
  • Arbeitsblätter,
  • Abbildungen/Schaubilder,
  • Tabellen,
  • Grafiken,
  • Videos.

Es ist wich­tig, dass die Vorlagen in einer guten Qua­li­tät vorliegen. Texte sollten also gut kopiert bzw. gescannt sein, deutliche Kontraste aufweisen und nicht verzerrt sein, damit wir sie adaptieren kön­nen. Videos sollten eine gute Tonqualität haben, damit wir sie untertiteln kön­nen. Die Umsetzung kompletter Bücher übernimmt der Service für Blinde und Sehbehinderte (SfBS) der Universitäts­bibliothek

Prüfungsmaterialien adaptiert DoBuS nur dann, wenn ein ent­sprech­en­der bewilligter Nach­teils­aus­gleich vorliegt. Stu­die­ren­de müssen Ihnen und uns die Bewilligung vorlegen, wenn sie ihren Anspruch wahrnehmen möchten. Es liegt dann in Ihrer Ver­ant­wor­tung als Klausursteller*innen, den Stu­die­ren­den die Teilnahme an der Klausur zu ermöglichen. 

Nachdem die Stu­die­ren­den Sie darüber informiert haben, dass sie an Ihrer Prüfung teilnehmen möchten und der Nach­teils­aus­gleich den Anspruch auf eine Klausuradaption beinhaltet, sollten Sie direkt mit DoBuS in Kontakt treten und die In­for­ma­ti­onen an uns weiterleiten. Daraufhin in­for­mie­ren wir Sie über das wei­tere Vorgehen. 

Je nach Art des Nachteilsausgleichs

  • bittet DoBuS Sie um Zusendung der Klausur zwecks Adaption. Die adaptierte Fassung senden wir rechtzeitig an Sie zurück, damit Sie die Klausur an die Aufsicht weiter­geben kön­nen, die die Klausur dann zur Prüfung mitbringt;

  • informiert DoBuS Sie darüber, dass es in Ihrer Ver­ant­wor­tung liegt, eine Aufsicht für den Klausurzeitraum zu stellen;

  • macht DoBuS auf Aufgaben aufmerksam, die u. U. nicht adaptiert wer­den kön­nen (z. B. komplexe Grafiken). In solchen Fällen kön­nen wir Sie bei der Erstellung einer anderen, gleichwertigen und nicht visuellen Aufgabenstellung un­ter­stüt­zen;

  • teilt DoBuS Ihnen mit, dass die Klausur ggfls. an ei­nem be­stimm­ten Arbeitsplatz oder unter Verwendung eines be­stimm­ten Hilfsmittels im Arbeitsraum für Stu­die­ren­de mit Be­hin­de­run­gen (EF 50 Gebäude, Raum 0.235) ge­schrie­ben wird. Wir reservieren dann den Arbeitsplatz. 

Die Klausur sollte wegen des hohen Arbeitsaufkommens und des umfangreichen Organisationsaufwandes min­des­tens 14 Tage vor dem Klausurtermin bei DoBuS vorliegen.

Kontakt:

Finnja Lüttmann

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.