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Chancengleiche Prüfungen

Stu­die­ren­de mit Be­ein­träch­ti­gungen sind im Hochschulalltag häufig mit verschiedensten He­raus­for­de­run­gen, zum Teil auch mit hindernden Barrieren konfrontiert (vgl. best2-Studie). Zugleich besteht der gesetzliche Auftrag, an deutschen Hoch­schu­len für gleichberechtigte Teilhabechancen von Stu­die­ren­den mit Be­hin­de­run­gen und chronischen Er­kran­kun­gen Sorge zu tragen (vgl. § 24 UNBRK, Hochschulgesetz NRW).

Das Spektrum möglicher Beeinträchtigungsformen umfasst dabei bspw.:

  • Mobilitäts- und Bewegungsbeeinträchtigungen,
  • Sehbeeinträchtigungen/Blindheit,
  • Hörbeeinträchtigungen/Gehörlosigkeit,
  • Sprechbeeinträchtigungen (z. B. Stottern),
  • psychische Be­ein­träch­ti­gungen/Er­kran­kun­gen (z. B. Depressionen, Essstörungen),
  • chronische kör­per­li­che Er­kran­kun­gen (z.B. Darmerkrankungen, Multiple Sklerose, Diabetes),
  • Autismus-Spektrums-Stö­run­gen/Neurodiversität,
  • Teilleistungsstörungen (z. B. ADS/ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie),
  • andere länger andauernde Be­ein­träch­ti­gungen oder schwe­re Er­kran­kun­gen (z. B. Krebserkrankungen).

Neben Fragen einer inklusiven Gestaltung von Lehr- und Lernsettings in der Hoch­schul­didak­tik kommt hierbei der bar­ri­e­re­frei­en und diversitätssensiblen Ausgestaltung von Prüfungen seitens der Lehrenden eine besondere Be­deu­tung zu.

Stu­die­ren­de mit Be­hin­de­run­gen und chronischen Er­kran­kun­gen kön­nen in­di­vi­du­elle Maß­nahmen zum Nach­teils­aus­gleich in Stu­di­um und Prüfungen beim jeweiligen Prü­fungs­aus­schuss beantragen.

Stu­die­ren­de mit Be­hin­de­run­gen und chronischen Er­kran­kun­gen kön­nen, auf Wunsch mit Unter­stütz­ung durch DoBuS, einen Antrag auf Nach­teils­aus­gleich stellen, der beim Prüfungsamt eingereicht und vom jeweils zuständigen Prü­fungs­aus­schuss geprüft wird.
 
Liegt den Stu­die­ren­den ein bewilligter Nach­teils­aus­gleich vor, sind die prüfenden Lehrenden unter Vorlage des bewilligten Nachteilsausgleichs von den Stu­die­ren­den davon rechtzeitig in Kenntnis zu setzen. 

Die Umsetzung des bewilligten Nachteilsausgleichs liegt dann in der Zuständigkeit der Prüfenden. Das kann bspw. bedeuten:

  • die Organisation eines separaten Klausurraumes,
  • die Bereitstellung einer längeren oder zusätzlichen Aufsicht,
  • die Beauftragung der Klausurumsetzung durch DoBuS in eine barrierefreie Medienform,
  • die Modifikation der Prüfungsform wie z. B. von einer schriftlichen in eine mündliche Prüfungsform,
  • und wei­tere.

Hier finden Sie und Ihre Stu­die­ren­den In­for­ma­ti­onen zum Ablauf der Beantragung eines Nachteilsausgleichs für Stu­die­ren­de mit Be­hin­de­run­gen und chronischen Er­kran­kun­gen, sowie das Antragsformular.

DoBuS bietet Ihnen als Lehrende der TU Dort­mund gerne Unter­stütz­ung an in Form von

  • persönlicher Be­ra­tung,
  • Fort­bil­dungs­an­ge­bo­ten (wie z. B. im Rah­men von Start in die Lehre und Schulungen zur bar­ri­e­re­frei­en Gestaltung von Dokumenten),
  • Adaption von Lehrmaterialien in barrierefreie di­gi­ta­le Formate,

sowie bei vorliegendem bewilligten Nachteilsauslgeich durch den Prü­fungs­aus­schuss:

  • Adaption von Prüfungsmaterialien in barrierefreie di­gi­ta­le Formate, sowie,
  • Bereitstellung des Arbeitsraums für Stu­die­ren­de mit Be­hin­de­run­gen als Klausurraum nach Ihrer Reservierung, sofern Stu­die­ren­de einen Bedarf an Nutzung der bereitstehenden Hilfsmitteltechnologie haben (z. B. PC mit Vergrößerungssoftware, Sprachausgabe oder Braillezeile, Lesegerät, Beleuchtung).

Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin mit uns.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.