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3 Jahre DoBuS Peer Mentoring - Jubliäumsveranstaltung

Mehrere Hände von Frauen und Männern klatschen. © Dutko​/​Shotshop.com

Chancengleich studieren! Jubiläumsveranstaltung: „Drei Jahre DoBuS Peer Mentoring für Studierende mit Beeinträchtigung an der TU Dortmund“

TU Dortmund / 17.09.2021

Vorreiterprogramm an der TU Dortmund stößt bundesweit an Hochschulen auf hohes Interesse und zieht positive Zwischenbilanz. Digitale Veranstaltung stellt DoBuS Expertise zur Verfügung

„Ja wenn ich jemanden kennen würde, der mit Beeinträchtigung studiert und ich da mal gucken könnte, wie das so läuft…“. Diesen Satz hören die Mitarbeitenden des DoBuS Beratungsangebots für Studierende mit Beeinträchtigung / chronischer Krankheit an der TU Dortmund häufig – und stellen das passende Angebot vor: Das DoBuS Peer Mentoring Programm unterstützt seit 2018 sichtbar und nicht sichtbar beeinträchtigte Studieninteressierte bei einem erfolgreichen Start ins Studium. Die inklusionsorientierte Ausrichtung des Pro­gramms er­mög­licht Schü­le­rin­nen und Schülern mit Be­ein­träch­ti­gung / chronischer Erkrankung (Mentees) einen perspektivreichen Start in ein Stu­di­um ohne Barrieren an der TU Dort­mund. Erfahrene Mentorinnen und Mentoren verfügen nicht nur über echtes Insiderwissen innerhalb ihrer Fach­rich­tung – auch im Umgang mit der eigenen Be­ein­träch­ti­gung im Kontext Hoch­schu­le sind sie echte Ex­per­tinnen und Experten. Franziska Fleitmann, Studentin im Master, Mentorin und selbst sehbeeinträchtigt: „Wenn es das schon zu meinem Studienstart gegeben hätte, wäre ich vielleicht ein Semester schneller gewesen. Ich freue mich, mein Wissen an die Mentees weitergeben zu können!“. Gemeinsam leisten alle Teil­neh­men­den des Peer Mentorings einen wichtigen Beitrag, Vielfalt an der Hoch­schu­le aktiv mitzugestalten. Anlässlich des dreijährigen Bestehens des Programms lud DoBuS zur digitalen Veranstaltung „Drei Jahre DoBuS Peer Mentoring: Rückblick-Ausblick-Vernetzung“ bundesweit Hochschulen zum Austausch ein. Teilgenommen haben 32 Hochschulmitarbeitende aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, NRW, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Eine Anschlussveranstaltung ist bereits geplant, der „Staffelstab“ wurde von der FernUniversität Hagen spontan angenommen: Noëmi Gemicioğlu (FernUniversität in Hagen) freut sich über den Erfahrungsaustausch. „An vielen Hochschulen entstehen derzeit ähnliche Projekte. An der FernUniversität in Hagen starten wir zum kommenden Wintersemester mit einem eigenen Angebot. Die Erfahrungen von DoBuS haben uns bei der Konzeption sehr geholfen. Mir ist es wichtig, auch in Zukunft in einem fachlichen Austausch zubleiben und voneinander zu lernen“.

Aufgrund der Erfolgs des Programms und der steigenden Nachfrage Seitens der Studierenden aber auch anderer Hochschulen freut sich DoBuS, das Peer Mentoring Programm auf die Zielgruppen Studierende im Studienverlauf sowie Studierende in der Abschlussphase auszuweiten. „Insbesondere Studierende mit Beeinträchtigung, die studienzeitverzögert studieren, und das sind immerhin 1/3 unter ihnen bzw. Studierende, die erst im Studienverlauf von einer Beeinträchtigung oder chronischen Erkrankung betroffen sind, werden von der Erweiterung des Angebots profitieren“, schätzt Alexandra Franz, Programmkoordinatorin des DoBuS Peer Mentoring. Aber auch am Übergang Hochschule / Beruf stellen sich für Absolvierende mit Beeinträchtigung spezifische Fragen beispielsweise im Kontext Bewerbungsverfahren oder Sicherstellung benötigter Arbeitsassistenz. Für den Personenkreis Absolvierende im Lehramt sucht DoBuS ab sofort engagierte Lehrende mit Beeinträchtigung, die als Mentorinnen und Mentoren ihre fachliche und beeinträchtigungsbezogene Expertise zur Verfügung stellen und als Vorbilder fungieren. Dr. Carsten Bender, Bereichsleiter DoBuS resümiert: „Mentoring bei DoBuS heißt, Beeinträchtigung als eine Form von Ressource zu begreifen!“.

 

Kontakt:

Alexandra Franz (Koordination Peer Mentoring Programm), Technische Universität Dortmund

Zentrum für HochschulBildung/Bereich Behinderung und Studium

Emil-Figge-Str. 50, 44227 Dortmund
Tel.: +49 231-755 5361, alexandra.franztu-dortmundde
https://dobus.zhb.tu-dortmund.de/studieninteressierte/peer-mentoring/

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.